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LOCATION:Im Mediapark 7\, 50670 Köln
DESCRIPTION:Im Zentrum des Ausstellungsprojekts steht eine Auseinandersetzung der griechischen Künstlerin Elena Efeoglou (*1978 in Drama, Griechenland) mit ausgewählten Porträts von August Sander (1876-1964) aus seinem Mappenwerk „Menschen des 20. Jahrhunderts“. Während eines mehrwöchigen Arbeitsaufenthalts in der Photographischen Sammlung/SK Stiftung Kultur im Sommer 2024 sichtete Efeoglou eine Vielzahl von Aufnahmen des bekannten Photographen, dessen sachliche, aber zugleich tiefgründige Porträts eine beeindruckende Chronik der deutschen Gesellschaft zwischen 1900 und 1950 darstellen.\n\nZu den zehn von ihr ausgewählten Photographien verfasste Elena Efeouglou fiktive Texte, in denen mögliche biografische Kontexte, emotionale Spannungen und soziale Hintergründe der Dargestellten imaginiert werden. Mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz generierte sie jeweils weitere anbindende Bildmotive. Die KI-Bilder greifen die Atmosphäre und das Erscheinungsbild der historischen Photographien auf, entfernen sich jedoch vom dokumentarischen Anspruch. Sie eröffnen stattdessen neue narrative Ebenen und hinterfragen die Grenzen zwischen Realität, Erinnerung und Projektion. Die KI generierten Porträts zeigen sich als visuelle Resonanzräume – inspiriert von den historischen Aufnahmen, aber losgelöst von einer realen Vergangenheit.\n\nSo lädt die Ausstellung dazu ein, über die Möglichkeiten zeitgenössischer Bildproduktion und ihre Beziehung zum photographischen Erbe nachzudenken. Die Arbeiten von Elena Efeoglou eröffnen einen neuen Blick auf historische Bildnisse und schlagen eine Brücke von dokumentarischer Vergangenheit zur spekulativen Gegenwart.\n
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SUMMARY:Elena Efeoglou – Realität und Fiktion verschwimmen – August Sander trifft auf KI
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