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LOCATION:Schloss Dyck\, 41363 Jüchen
DESCRIPTION:Zwischen Schönheit und Nutzen \nAls älteste Gartenform neben dem biblischen Paradies entstand der Küchengarten mit der Sesshaftwerdung des Menschen. Nun nicht mehr Jäger und Sammler mussten die Menschen ihr Auskommen durch Viehhaltung, Acker- und Gartenbau sichern. Doch trotz gemeinsamer Wurzeln zeigt die Ausstellung GARTENFOKUS eindrucksvoll, wie individuell Küchengärten sind: von zeitlichen Einflüssen geformt und an regionale sowie klimatische Bedingungen angepasst.\nDie Ausstellung bringt die Geschichte und Ästhetik der Küchengärten dieser Welt in jedem Detail zum Blühen und lädt dazu ein, diese oft unterschätzte Gartenform durch die eindrucksvollen Fotografien neu zu entdecken.\n \nRheinländische Küchengärten \nDie renommierte deutsche Fotografin Marion Nickig ist bekannt für ihre eindrucksvolle Pflanzenfotografie, die durch ihr umfassendes botanisches Wissen eine besondere Tiefe erhält. In ihrer aktuellen Bilderserie richtet sie den Fokus auf die Küchengärten des Rheinlands und erkundet deren historische und gestalterische Vielfalt. Ihre Aufnahmen zeigen die unterschiedlichsten Küchengärten – so facettenreich wie die Region selbst. Vom antik inspirierten Garten der „Römischen Herberge“ in Xanten, über mittelalterliche Burg- und Klostergärten bis hin zur barocken Gartenpracht und traditionellen Bauerngärten.\nNickigs Fotografien fangen sowohl die charakteristischen Merkmale der verschiedenen Küchengartenstile als auch die ästhetische Schönheit einzelner Pflanzendetails ein. Die Bilder präsentieren kunstvoll komponierte Gartenräume, markante Beetstrukturen und eindrucksvolle Pflanzenporträts. \n \nMehr als nur Nutzgarten\nDie dänischen Landschaftsarchitekten Louise Risør und Jacob Fischer unterstreichen mit ihren ästhetischen Fotografien, dass Küchengärten weit mehr sind als reine Nutzflächen. Sie sind Orte des sinnlichen Erlebens, der kreativen Gestaltung und des kulturellen Erbes.\nMit ihrem praxisnahen Blick erkunden sie eine Vielzahl von Gärten – von Schweden bis Marokko und von Großbritannien bis Slowenien. Jeder dieser Gärten besitzt eine eigene Geschichte, erfüllt unterschiedliche Funktionen und ist von seinem jeweiligen Klima geprägt. \nDoch Risør und Fischer betrachten diese Gärten nicht aus einer rein technischen Perspektive. Vielmehr halten ihre Aufnahmen die gestalterische Vielfalt, die intensiven Sinneseindrücke und die besondere Ästhetik der Küchengärten fest. So wirken die Bilder wie eine Inspirationsquelle und ein Fundus, aus dem das Paar eigene Entwürfe entwickelt.\n
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